Houskapreis 2020: SCARLETRED nominiert für Österreichs größten privaten Forschungspreis

Houskapreis 2020: SCARLETRED nominiert für Österreichs größten privaten Forschungspreis
Baris Dogan
Baris Dogan
Head of Design

Bereits zum 15. Mal verleiht die B&C Privatstiftung heuer die begehrte Forschungstrophäe. Hochkarätige, international anerkannte Experten haben in einem zweistufigen Verfahren je fünf Forschungsprojekte in den Kategorien „Hochschulforschung“ und „Forschung & Entwicklung in KMU“ für den mit 500.000 Euro dotierten Houskapreis 2020 nominiert. Darunter befinden sich Einreichungen aus den Bundesländern Kärnten, Salzburg, Steiermark und Wien. Die Gewinner werden im Rahmen einer feierlichen Gala in Wien präsentiert.

Wien, 12. März 2020 – Der Forschungsförderungspreis wurde im Jahr 2005 von der B&C Privatstiftung ins Leben gerufen und ist seither ein Fixpunkt der heimischen Forschungslandschaft. Mit dieser Auszeichnung setzt sich die B&C Privatstiftung dafür ein, die finanziellen Grundlagen für Innovation und Forschung in Österreich zu verbessern und den Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig zu stärken. Damit folgt die B&C ihrem Stiftungszweck, österreichisches Unternehmertum zu fördern.

 

500.000 Euro Preisgelder für anwendungsnahe Forschung

Die Einreichungen zum Houskapreis 2020 kommen aus den unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen, wie Materialwissenschaft, Medizin, IT- und Multimedia sowie der Angewandten Physik und Chemie. Hochrangig besetzte Fachbeiräte und eine anerkannte Jury wählten die fünf nominierten Projekte pro Kategorie in einem zweistufigen Verfahren aus. Diese werden im Rahmen der Jubiläums-Gala am 23. April 2020 in Wien gekürt. Die Erstplatzierten erhalten ein Preisgeld von jeweils 150.000 Euro. Zusätzlich wird pro Kategorie jeweils ein 2. und 3. Platz vergeben: Die Zweitplatzierten erhalten je 60.000 Euro, die Drittplatzierten werden vom Publikum im Rahmen der Preisverleihung mittels Live-Votings bestimmt und erhalten je 20.000 Euro. Den übrigen Nominierten winkt ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro.

 

 

SCARLETRED – Digitale Dermatologie 2.0 jenseits des Augenmaßes

Unternehmen: Scarletred Holding GmbH / Wien

Projektleitung: Dr. Harald Schnidar, MBA

Eine Strahlentherapie bei Krebserkrankungen kann Hautveränderungen verursachen, die auch zum Abbruch der Therapie führen können. Die herkömmliche medizinische Untersuchung durch den Hautarzt erfolgt in der Regel subjektiv mit dem Auge. Dies war für das Wiener Unternehmen SCARLETRED Ausgangspunkt für die Entwicklung der Software Scarletred Vision, die mittels digitaler Bilder ein standardisiertes Hautbild-Monitoring ermöglicht. Ein Hautpflaster wird als Farb- und Größenreferenz auf die Hautstelle aufgebracht und mittels einer mobilen App fotografiert. Die Software ist mit Bildanalysealgorithmen und künstlicher Intelligenz ausgestattet und erkennt Hautveränderungen. Als erstes zugelassenes Medizinprodukt seiner Art können damit Vorhersagen über den Schweregrad von Strahlenreaktionen getroffen werden und so ineffiziente Therapien, schlecht wirkende Medikamente oder auch Nebenwirkungen rascher erkannt und Behandlungen optimiert werden. Telemedizinische Anwendungen dieser Art können in der häuslichen Pflege eingesetzt werden und ersparen den Patienten extra Krankenhaus- oder Arztbesuche.

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